Raphaël Fendrich über den Tagungsband „Aufgeklärte Sozietäten, Literatur und Wissenschaft in Mitteleuropa”

2023. június 14. § 0 hozzászólás

Rezension

Dieter Breuer / Gábor Tüskés (Hrsg.): Aufgeklärte Sozietäten, Literatur und Wissenschaft in Mitteleuropa. Berlin, Boston 2019: Walter de Gruyter (Frühe Neuzeit 229). 567 Seiten. ISBN: 978-3-11-063375-7

Es empfiehlt sich den umfangreichen Tagungsband mit dem Vorwort Gábor Tüskés’ und dem einleitenden Beitrag Helmut Reinalters zur Bedeutung aufgeklärter Sozietäten zu beginnen. Die sich anschließenden Beiträge sind in drei Abschnitten gegliedert: I Akademische Bewegung und aufgeklärte Sozietäten in ihren Regionen; II Geheime Gesellschaften; III Autoren, Sammler, Wissenschaftsorganisatoren und die Freimaurerei. Wer als Fachfremder das ganze Buch liest, kann auf Grund der großen Zahl an Studien leicht den Überblick verlieren: Der Band enthält 31 Beiträge in deutscher (22), englischer (5) und französischer (4) Sprache mit Fragestellungen zur akademischen Bewegung, zu einzelnen Personen, zu verschiedenen Gesellschaften oder auch zu Gelehrtennetzwerken und einzelnen Quellen/Werken mit Bezug zur Freimaurerei und zu anderen Sozietäten. Mit dem Schwerpunkt auf den Habsburgischen Erbländern wird die Aufmerksamkeit auf eine in Hinblick auf die Thematik in der Forschung bisher stark vernachlässigte Region gelenkt. Die Beschränkung auf drei Veröffentlichungssprachen macht die Ergebnisse verschiedener Disziplinen ‒ darunter Literatur- und Sprachwissenschaft, Philosophie, Historiographie, Rechtswissenschaften ‒ einer breiteren Leserschaft zugänglich.
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